Ich bin froh ein Nexus zu haben

Ice Cream Sandwich. Die größte Wandlung, die Android durchgemacht hat. Für Besitzer eines Tablets mit Honeycomb nicht ganz so extrem, wie für diejenigen, die ein Smartphone haben, welches noch mit Gingerbread läuft. Nunja, zumindest wenn man kein Samsung-Gerät von der Stange hat. Das Galaxy Nexus ist zwar auch von Samsung produziert, aber genauer von Google vermarktet. Ein Nexus. Android. So wie es ist. So wie es sein sollte. Mit allen Features und ohne brutale Kastration eines Herstellers.

Ich kriege es immer wieder mit. Die Frage nach dem Update. Die Frage, wie man das und jenes bei Gerät X macht. Die Frage, warum jedes Gerät anders ist. Schlechter als das meine, schlechter als das von dem Typen neben mir in der U-Bahn. Schlechter als ein echtes Android-Smartphone. Es ist doch Android. Es ist doch die gleiche Version. Warum also kann mein Smartphone das und das von meiner Freundin kann es nicht? Das von meinem Kollegen. Obwohl es beides die gleiche Android Version 4.0.3 drauf hat.

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[Rant] Android Jelly Bean – Warum es nicht Android 5.0 wird

Es regt mich auf. Ganz ehrlich. Klingt vielleicht banal, aber es nervt mich tierisch, dass alle derzeit von Android 5.0 Jelly Bean reden. Klar, Jelly Bean wird die nächste Version sein, das ist unbestritten und mittlerweile bestätigt, aber wieso sollte Google auf einmal anfangen die Versionisierung auch bei Android ad absurdum führen? Google hat Android bisher immer sinnvoll versionisiert, warum sollten sie auf einmal aufhören? Besonders nachdem sie sagten, sie bringen so schnell keine neuen großen Änderungen mehr raus.

Android entwickelt sich rasant. Schneller als jede andere Plattform. Für einige allerdings auch zu schnell. Deswegen hat sich Google entschieden Android etwas langsamer zu entwickeln. Statt alle Nase lang eine neue Version rauszuhauen, kommt nur maximal noch eine große Version pro Jahr. Letztes Jahr war das Ende Oktober Ice Cream Sandwich (4.0). Im Juli soll angeblich also schon 5.0 kommen? Ehrlich mal, die Hersteller würden Google köpfen. Sie kriegen es bisher ja nicht mal gebacken von 2.3 auf 4.0 zu updaten oder für Tablets von 3.x auf 4.0.

Hier mal eine einfache Aufstellung:

1.1 Namenlos – Initial Release
1.5 Cupcake – großer Sprung
1.6 Donut – kleine Änderungen
2.0-2.1 Eclair – großer Sprung
2.2 Froyo – kleine Änderungen
2.3 Gingerbread – kleine Änderungen
3.0 Honeycomb – Riesiger Sprung
4.0 Ice Cream Sandwich – Noch größerer Sprung

Sie sagten sie bringen jedes Jahr ein richtig großes Update. Und das wäre im November wieder dran, nicht aber im Juli. Somit ist Jelly Bean im Maximalfall 4.5 eher aber 4.1 –Es gab bereits Hersteller, die für nach Juli 4.1 Geräte erwähnt haben.

Klar, es ist nur eine Zahl und es ist eigentlich unwichtig, aber mich persönlich regt es etwas sehr auf, besonders weil alle drauf beharren es zu wissen. Klar. Die nächste Version von Chrome ist schließlich auch Chrome 18, obwohl erst vor wenigen Wochen Chrome 17 raus kam. Da muss es bei Android ja genau so sein. Diese ganzen Besserwisser regen mich mal wieder einfach auf und ich wollte mir ein wenig Luft machen.

Das war es dann auch schon wieder!
Euer Wishu

Bildquelle: mobiFlip

[UPDATE: Es ist wirklich nur eine Zahl] Nokia 808 PureView – 41 Megapixel… Oder: Wie man Kunden verarscht

Ich dachte eben echt, das ist ein Zahlendreher. Ich belächel schon die Hersteller, die in ihrem Smartphones 12 Megapixel einbauen. Oder auch 14. Ein so kleiner Sensor kann das einfach nicht. Aber Nokia haut jetzt echt alle aus den Socken, indem sie mal eben mit einem Smartphone (Wenn man das mit Symbian so nennen darf) raus, welches mit 41 Megapixel aufwatet. Ja ne ist klar. Das Nokia 808 PureView ist das letzte Symbian-Gerät und wird nicht nur durch das System enttäuschen, sondern auch durch die Kamera.

41 Megapixel. Ja. Hört sich beeindruckend an. Ist es auch – beeindruckend dreist. Wenn man sich auf dem Foto mal die Linse anguckt, sieht man dass der Sensor des Nokia 808 PureView viel zu klein ist, um echte 41 Megapixel zu gewährleisten. Ich meine, selbst bei den Spiegelreflexkameras ist bei 46 Megapixel Schluss. Und die haben weit größere Sensoren. Und werden zudem nicht für 500€ rausgekloppt, wie dieses hübsche Gerät.

Ich finde es so unglaublich dreist von Nokia, sowas zu verkaufen. Sowas überhaupt vorzustellen. Jeder, der sich ein bisschen mit Fototechnik auskennt weiß, dass selbst bei normalen Digitalkameras bei 6 Megapixeln an sich Schluss ist. 8 Sollte die Obergrenze sein. Bei einem Smartphone erzielt man mit 5MP die besten Ergebnisse. Alles darüber erzeugt ein Rauschen. Je mehr Pixel man reinknallt, desto größer ist wird das Rauschen. Auch nachzulesen auf 6mpixel.org.

Ich will nicht bestreiten, dass die Bildqualität evtl. gut sein kann. Aber mit 14 Megapixeln hätte man sicherlich ein besseres Ergebnis beim Nokia 808 PureView gehabt und nicht das Gefühl, dass Nokia alle verarschen will. Das letzte Symbian-Gerät sollte ein Kameraknaller werden, wie das Nokia N8 damals schon. Das hatte übrigens 12 Megapixel. Ich danke Nokia also für diesen Lacher und finde es jetzt schon schade, dass so viele Menschen mal eben drauf reinfallen werden. Mehr Bilder gibt es übrigens auf Engadget.de.

Update

Ich war mal so frei und habe mir Stichprobenartig ein Bild rausgepickt, welches mit dem Nokia 808 PureView aufgenommen wurde . Auf den ersten Blick sieht es ganz gut aus.

Für mehr als ganz gut reicht es aber auch nicht. Man sieht schon auf dieser kleinen Aufnahme, wie verwaschen es ist. Hier mal ein Ausschnitt der 100%igen Größe. Nicht bearbeitet und nicht noch weiter vergrößert:

Ah ok. Das sind also die 41MP von denen hier gesprochen wird. Wie immer nur Zahlen, ohne dass wirklich etwas dahinter steckt. Schade. Fake meinerseits? Nö. Seht selbst.

Originalbild ansehen

Das war es dann auch schon wieder!
Euer Wishu

 

Google Docs Update – Endlich wird Google Docs für Android benutzbar

Dank Google habe ich ja auf meinem Smartphone so ziemlich Alles, was man so bei Google lagern kann. Nahtlos, sofort und hübsch präsentiert. Hm. Naja nicht immer. Die Google Docs App war bisher eher ein unnützes hässliches Entlein. Ist es in einigen Teilen immer noch abartig hässlich, kann man damit nun endlich richtig arbeiten. Das Update hat es in sich und macht die Google Docs App zur vollwertigen Office-App.

Hat Google es noch immer nicht geschafft die App im Market umzubennen, präsentiert sie sich im Drawer und auf dem Homescreen als Google Docs. Wenn man sie startet, hat sich eigentlich nichts getan. Sieht gleich hässlich aus wie immer. Magisch wird es erst, wenn man ein Dokument öffnet. Ab hier sieht man die Veränderungen mehr als drastisch. Auf einmal kann man nicht nur mehr Buchstaben herumschubsen, man kann sie auch formatieren. Weitreichend. Dazu kommt die Möglichkeit am Smartphone oder Tablet mit mehreren Nutzern zusammen zu arbeiten. Oh zoomen kann man jetzt auch. Hier mal das Teaser-Video: Weiterlesen

Der ach so schlechte Android Market

Man hört es immer wieder. Der Android Market bringt kein Geld. Er ist schlecht für Entwickler. Er ist einfach nicht rentabel. Bezahl-Apps werden sowieso nicht gekauft. Der AppStore von Apple ist eh viel besser. Och kommt schon. Glaubt nicht Alles, was ihr lest oder hört, sondern denkt mal etwas mehr nach. Abgesehen von der Tatsache, dass die Zahlen nicht so schlecht sind, wie sie dargestellt werden, hat es durchaus seine Gründe, warum sie nicht so gut sind, wie sie sein könnten. Es gibt viele Aspekte, die man einfach mal beachten sollte.

Anlass zu diesem Beitrag, ist ein Beitrag bei mobiFlip, in dem es um eine Firma gibt, die keine Lust mehr auf Android hat, weil sie nicht erfolgreich sind. Schuld sind natürlich nicht sie selbst, sondern Android, der Market und auch die Android-Nutzer. Ist klar. Das einfachste, was man machen kann, ist natürlich die Schuld bei den Anderen suchen. Kurz zur App, die die besagte Firma angeboten hat. Weiterlesen

foobar2000 Controller – Musik von Smartphone aus steuern

Ich liebe die Zukunft. Ich freue mich immer wieder, wenn ein Ereignis eintritt und automatisiert irgendwas deswegen geschieht. Oder ich es vom Smartphone aus steuern kann. So zum Beispiel bei meiner Musik. Wenn ich mit der Liebsten auf dem Sofa sitze und die Musik lauter machen will, das Lied wechseln oder die ganze Playlist. Kann ich das ohne aufzustehen. Oder auch wenn ich angerufen werde, dann pausiert die Musik automatisch. Ein Hauch von Zukunft, den ich euch gerne empfehlen möchte.

An sich braucht man nur 3 Dinge. Ein Android Smartphone, einen Computer mit installiertem foobar2000 und die App foobar2000 Controller. Dann geht es an sich schon los. Ich setze jetzt einfach mal voraus, dass ihr beides habt. Ob es für mittelalterliche Playern wie dem Windows Media Player oder WinAmp auch sowas gibt, kann ich nicht sagen, habe mich lange nicht mehr damit beschäftigt, aber andere Anhänger der beiden, werden das sicherlich wissen.

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[App-Tipp] Swipe Alpha – Android Dateimanager im Holo-Design

Ich liebe Ice Cream Sandwich. Insbesondere das Design. Desto mehr freut es mich, wenn Apps entwickelt werden, die sich eben genau auf dieses Design stützen. So auch Swipe, welches sich gerade in der Alpha-Version befindet. Swipe ist ein Dateimanager, der zwar noch nicht viel kann, dafür allerdings schnell ist und gut aussieht. Die grundlegenden Funktionen sind bereits vorhanden und man kann sich auf viele Features freuen.

Swipe ist übrigens nicht zu verwechseln mit Swype, was ja bekanntermaßen eine Tastatur ist. Bisher wird nur das helle Holo-Theme von ICS unterstützt, das Dunkle wird allerdings folgen. Ich bin ja persönlich eher ein Freund vom hellen Design, wenngleich schwarze Anwendungen auf AMOLED Strom sparen.

Namensgeber für den Dateimanager ist die Möglichkeit zwischen den Tabs swipen (wischen) zu wechseln. So kann man mehrere Ordner offen haben und schnell hin und her switchen. Praktisch. Wie gesagt, noch Alpha-Status, aber lohnt jetzt schon.

Swipe bei RootzWiki herunterladen

Das war es dann auch schon wieder!
Euer Wishu

Quelle: Cocas Blog

[App-Tipp] Libra Weight Manager – Das eigene Gewicht im Auge behalten

Na? Immer noch Winterspeck von der Weihnachtszeit drauf? Keine richtige Motivation abzunehmen, denn die Erfolge sieht man ja eh nicht? Vielleicht hilft es, wenn man das Gewicht genau dokumentiert und mal vor Augen führt, wie es sich entwickelt. Bei mir nur manchmal, aber es hilft schon. Der Libra Weight Manager für Android hilft mir hier schon seit geraumer Zeit und liefert eine sehr schöne Darstellung. Besonders nach dem Update, welches sich an die Designrichtlinien von Android hält.

Man könnte jetzt meinen, ich nehme permanent zu und werde dick. Ähm ja ne. Eine Zeit lang davon, der Rest ist Muskelaufbau ^.^ Aber darum geht es weniger. Wie man am Artikelbild schon sieht, hat man einen übersichtlichen Graphen, der zeigt wohin die Reise geht und wo sie herkommt. Die rote Linie zeigt hierbei nicht das genaue Gewicht, sondern den Trend. Diese weißen Linien zeigen die genaue Messung an, die man am jeweiligen Tag abgegeben hat. Weiterlesen

[Easteregg] Chrome für Android – Tabs durchdrehen lassen

Google kann es einfach nicht lassen. Immer wieder findet man in Anwendungen von Google irgendwelche Eastereggs, die einen zumindest kurz zum Schmunzeln bringen. Wie Eastereggs eben so sind, sind sie keineswegs nützlich. Nice to have allerdings schon. In Chrome für Android hat man auch eines eingebaut und das lässt mal eben die Tabs durchdrehen, wenn man mal eben nichts zu tun hat.


Sicherlich nicht unbedingt etwas Besonderes, aber cool dennoch. Wie man das macht? Einfach in Chrome für Android in der Übersicht der Tabs selbige 5 mal nach oben schieben. Schon dreht sich das Ding einmal. Nice to have. Mir gefällt es und es brachte mich zum Schmunzeln, als ich Chrome einem Arbeitskollegen gezeigt habe und es zufällig entdeckte ^_^

Hier mal noch eine Galerie, damit man den Effekt besser beschreiben kann: Weiterlesen

[App-Tipp] Notes for ICS – Notizapp im Holo-Design

Gute Apps gibt es wie Sand am Meer. Schwer hingegen wird es bei guten Apps und gut aussehenden Apps. Meist tun sie nur das eine von beidem gut. Dabei ist das Design doch so einfach, Android hat Design-Richtlinien, an die man sich halten kann und somit braucht man sich eigentlich nur noch auf die Funktionen zu konzentrieren. Genau so macht es Notes for ICS, welches sich zu 100% auf die Designrichtlinien stützt und somit eine einfache aber nützliche Notizapp bildet.

Wie man sieht, nichts Großartiges. Eine kleine App, die eben genau das tut, was man erwartet. Man kann sich Notizen machen. Diese kann man auch teilen oder löschen. Yeey.  Mir geht es hier auch eher um die Aspekt, dass die Designrichtlinien von Android beachtet wurden. Leider noch immer eine Seltenheit. Somit konnte man sich drauf konzentrieren, dass das Ding reibungslos funktioniert. Und das tut es. Schnell, stabil und sexy. Dazu einfach und ohne viel Schnickschnack. Hier also mein App-Tipp. Weiterlesen