[Rant] Android Jelly Bean – Warum es nicht Android 5.0 wird

Es regt mich auf. Ganz ehrlich. Klingt vielleicht banal, aber es nervt mich tierisch, dass alle derzeit von Android 5.0 Jelly Bean reden. Klar, Jelly Bean wird die nächste Version sein, das ist unbestritten und mittlerweile bestätigt, aber wieso sollte Google auf einmal anfangen die Versionisierung auch bei Android ad absurdum führen? Google hat Android bisher immer sinnvoll versionisiert, warum sollten sie auf einmal aufhören? Besonders nachdem sie sagten, sie bringen so schnell keine neuen großen Änderungen mehr raus.

Android entwickelt sich rasant. Schneller als jede andere Plattform. Für einige allerdings auch zu schnell. Deswegen hat sich Google entschieden Android etwas langsamer zu entwickeln. Statt alle Nase lang eine neue Version rauszuhauen, kommt nur maximal noch eine große Version pro Jahr. Letztes Jahr war das Ende Oktober Ice Cream Sandwich (4.0). Im Juli soll angeblich also schon 5.0 kommen? Ehrlich mal, die Hersteller würden Google köpfen. Sie kriegen es bisher ja nicht mal gebacken von 2.3 auf 4.0 zu updaten oder für Tablets von 3.x auf 4.0.

Hier mal eine einfache Aufstellung:

1.1 Namenlos – Initial Release
1.5 Cupcake – großer Sprung
1.6 Donut – kleine Änderungen
2.0-2.1 Eclair – großer Sprung
2.2 Froyo – kleine Änderungen
2.3 Gingerbread – kleine Änderungen
3.0 Honeycomb – Riesiger Sprung
4.0 Ice Cream Sandwich – Noch größerer Sprung

Sie sagten sie bringen jedes Jahr ein richtig großes Update. Und das wäre im November wieder dran, nicht aber im Juli. Somit ist Jelly Bean im Maximalfall 4.5 eher aber 4.1 –Es gab bereits Hersteller, die für nach Juli 4.1 Geräte erwähnt haben.

Klar, es ist nur eine Zahl und es ist eigentlich unwichtig, aber mich persönlich regt es etwas sehr auf, besonders weil alle drauf beharren es zu wissen. Klar. Die nächste Version von Chrome ist schließlich auch Chrome 18, obwohl erst vor wenigen Wochen Chrome 17 raus kam. Da muss es bei Android ja genau so sein. Diese ganzen Besserwisser regen mich mal wieder einfach auf und ich wollte mir ein wenig Luft machen.

Das war es dann auch schon wieder!
Euer Wishu

Bildquelle: mobiFlip

[UPDATE: Es ist wirklich nur eine Zahl] Nokia 808 PureView – 41 Megapixel… Oder: Wie man Kunden verarscht

Ich dachte eben echt, das ist ein Zahlendreher. Ich belächel schon die Hersteller, die in ihrem Smartphones 12 Megapixel einbauen. Oder auch 14. Ein so kleiner Sensor kann das einfach nicht. Aber Nokia haut jetzt echt alle aus den Socken, indem sie mal eben mit einem Smartphone (Wenn man das mit Symbian so nennen darf) raus, welches mit 41 Megapixel aufwatet. Ja ne ist klar. Das Nokia 808 PureView ist das letzte Symbian-Gerät und wird nicht nur durch das System enttäuschen, sondern auch durch die Kamera.

41 Megapixel. Ja. Hört sich beeindruckend an. Ist es auch – beeindruckend dreist. Wenn man sich auf dem Foto mal die Linse anguckt, sieht man dass der Sensor des Nokia 808 PureView viel zu klein ist, um echte 41 Megapixel zu gewährleisten. Ich meine, selbst bei den Spiegelreflexkameras ist bei 46 Megapixel Schluss. Und die haben weit größere Sensoren. Und werden zudem nicht für 500€ rausgekloppt, wie dieses hübsche Gerät.

Ich finde es so unglaublich dreist von Nokia, sowas zu verkaufen. Sowas überhaupt vorzustellen. Jeder, der sich ein bisschen mit Fototechnik auskennt weiß, dass selbst bei normalen Digitalkameras bei 6 Megapixeln an sich Schluss ist. 8 Sollte die Obergrenze sein. Bei einem Smartphone erzielt man mit 5MP die besten Ergebnisse. Alles darüber erzeugt ein Rauschen. Je mehr Pixel man reinknallt, desto größer ist wird das Rauschen. Auch nachzulesen auf 6mpixel.org.

Ich will nicht bestreiten, dass die Bildqualität evtl. gut sein kann. Aber mit 14 Megapixeln hätte man sicherlich ein besseres Ergebnis beim Nokia 808 PureView gehabt und nicht das Gefühl, dass Nokia alle verarschen will. Das letzte Symbian-Gerät sollte ein Kameraknaller werden, wie das Nokia N8 damals schon. Das hatte übrigens 12 Megapixel. Ich danke Nokia also für diesen Lacher und finde es jetzt schon schade, dass so viele Menschen mal eben drauf reinfallen werden. Mehr Bilder gibt es übrigens auf Engadget.de.

Update

Ich war mal so frei und habe mir Stichprobenartig ein Bild rausgepickt, welches mit dem Nokia 808 PureView aufgenommen wurde . Auf den ersten Blick sieht es ganz gut aus.

Für mehr als ganz gut reicht es aber auch nicht. Man sieht schon auf dieser kleinen Aufnahme, wie verwaschen es ist. Hier mal ein Ausschnitt der 100%igen Größe. Nicht bearbeitet und nicht noch weiter vergrößert:

Ah ok. Das sind also die 41MP von denen hier gesprochen wird. Wie immer nur Zahlen, ohne dass wirklich etwas dahinter steckt. Schade. Fake meinerseits? Nö. Seht selbst.

Originalbild ansehen

Das war es dann auch schon wieder!
Euer Wishu

 

Dropbox – 3GB Extra-Speicher für Besitzer eines Android-Smartphones

Hach Dropbox, was wäre ich ohne dich? Nie war es einfacher Dateien zwischen zwei Rechnern zu synchronisieren und somit quasi nahtlos auf Arbeit da weiter machen zu können, wo man Zuhause aufgehört hat. Hm. Naja schon, per Google, aber mangels GoogleDrive geht das bisher nur begrenzt. Wie dem auch sei, die 2GB welche man bei der Anmeldung bei Dropbox bekommt sind auch irgendwann voll. Wer noch 3GB mehr will, sollte diesen Beitrag mal zu Ende lesen.

Alles, was man dazu braucht, ist ein Android Smartphone und ungefähr 2-3 Minuten Zeit. dann bekommt man mal eben 3GB zusätzlich gut geschrieben. Einfach die modifizierte App am Ende des Beitrages installieren und kurz warten. Dann bekommt man eine E-Mail mit der Bestätigung, dass der Speicher soeben erhöht wurde. Warum das klappt? Die App gaukelt vor, dass sie auf einem Smartphone von HTC installiert ist und die bekommen ja bekanntlich 3GB Extra-Speicher. Man sollte sich also beeilen, bevor es nicht mehr möglich ist. Weiterlesen

Hotot – Ein Twitter-Client wie er sein sollte für Windows, Mac OS X, Linux und Google Chrome

Wie ich aus meiner Timeline lesen kann, bin ich lange nicht der erste, der auf Hotot aufmerksam geworden ist, aber bis vor Kurzem habe ich lediglich von @Huggenknubbel mal kurz was davon gehört. Auch nichts Besonderes oder so. Erst recht nicht, dass man es auch für Chrome installieren kann. Der einzige Grund, dass TweetDeck bei mir bis gerade eben überlebt hat. Hotot ist zwar noch Alpha, aber schon jetzt um Einiges besser als TweetDeck.

Ich werde hier jetzt keinen großartigen Beitrag drüber schreiben, nur ein kleiner Tipp. Dinge die mich begeistern? Das Design (4 verschiedene Themes), der Aufbau, die Geschwindigkeit, die Features. Zu den Features zählt zum Beispiel das extrem schnelle erstellen von weiteren Spalten, die sich dynamisch anpassen. Doch leider scheinbar nur 4 Spalten auf einer Ansicht ermöglichen. hier würden mir 5 besser gefallen. Anyway. Weiterlesen

Wishu-Blog:Linktipps #10

Eigentlich sollte ich mir ja was Besonderes einfallen lassen. Linktipps Nummer 10, yeey Jubiläum! *peng* Ne Schmarn, ihr kriegt die üblichen 6, aber sonst bleibt  fast alles beim Alten. Erstmalig ist dieses Mal auch ein Linktipp von außen dabei. Quasi ein Linktipp für die Linktipps. Per Twitter erreichte mich ein Tweet, der mir etwas für meine Linktipps empfahl und damit beginne ich die Linktipps dann auch gleich mal.
Sorry übrigens für die Verspätung.

Komisches Teaserbild ich weiß. Aber meine erste Lesereinsendung für die Linktipps soll ja nicht so einfach untergehen. Das muss gefeiert werden. *Feuerwerk* Also quasi ja doch eine Art was Besonderes. Ja klar es ist Freitag. Jeder Freitag ist was Besonderes, aber… Ach was auch immer, ich laber wieder nur Käse. Ich lasse die Spiele dann mal beginnen. Achso ja, diesmal ist auch mal ein Video dabei. Weiterlesen

Roboto-Font von Android Ice Cream Sandwich auf der eigenen Website nutzen

Kleiner Tipp am Rande. Mit Android Ice Cream Sandwich wurde ja eine neue Font entwickelt und eingeführt. Nennt sich Roboto. Sehr schöne Font. Sauber, gut lesbar und vor Allem extrem schick. Wer ein Projekt, welches auf Android basiert hat, der nutze bisher immer Droid Sand, welches man sich über die Google Webfonts einfach ziehen konnte. Das ist mit Roboto nicht möglich, zumindest könnte man das denken, denn es wird über die Suche nicht gefunden. Falsch gedacht, durch Zufall fiel mir auf, dass man sie doch nutzen kann.

Ich habe bereits vor geraumer Zeit einmal über Google Webfonts gebloggt. Wunderbarer Service, den ich gerne weiterempfehle. Mittlerweile sogar über 450 Fonts. Offiziell. Denn es scheint auch Fonts zu geben, welche dort nicht gelistet sind. Egal wie ich suche, ich finde Roboto nicht. Auf der Projektseite von Android für das MWC fiel mir allerdings auf, dass der Countdown, wie angenommen, gar kein Bild ist.

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Google Suchergebnisse immer in neuem Tab öffnen

Durch das Redesign, welches Google gerade bei mir durchmacht, ist mir etwas aufgefallen, was ich vorher noch nicht kannte. Der Sucheinstellungen-Button bei den Suchergebnissen. Sicherlich bei denen mit »altem« Design hinter dem Zahnrad-Symbol ganz oben rechts versteckt. Hier gibt es interessante Einstellungsmöglichkeiten. Darunter eine, die ich mir schon immer gewünscht habe. Das automatische öffnen von Suchergebnissen in einem neuen Tab. Früher bei Firefox hatte ich ein Plugin dafür, bei Chrome bisher nicht. Brauche ich auch nicht mehr.

Google LogoJetzt werden wieder die Spezialisten kommen, die mir in den Kommentaren erzählen wollen, dass target _blank böse ist und dass man das auch mit der mittleren Maustaste machen kann. Hierzu: Ersten target _blank hat sich eingebürgert. Viele Menschen die ich kenne – auch ich – erwarten, dass sich ein externer Link in einem neuen Tab öffnet. Zweitens öffnet sich ein mit der mittleren Maustaste geöffneter Link im Hintergrund. Ich will das Suchergebnis allerdings sofort im Vordergrund haben. Ein Klick gespart. Zudem schließe ich dann nicht immer aus Versehen die Suche. Weiterlesen

Fluent.io – Google Mail mal in modern

Ich finde ja, Google Mail ist der beste E-Mail-Anbieter, den es derzeit gibt. Seit ich Google Mail nutze, sind Thunderbird und Outlook auch passé und ich nutze nur noch das Webinterface. Klar, es ist einfach besser als alle Mail-Clients, die ich kenne. Nunja, bis auf das Webinterface für mobile Geräte, das ist schrecklich. Aber dafür gibt es ja die hervorragende Android-App. WP7er oder iOSler haben diese allerdings so nicht und müssten auf das Webinterface zugreifen. Fluent.io deckt auch diesen Bereich gut ab.

Leider ist Fluent.io bisher noch nicht fertig, funktioniert allerdings – zumindest am Rechner – bereits ganz gut. Zumindest in der Demo. Denn bedauerlicherweise ist Fluent.io derzeit in einer geschlossenen Beta unterwegs und die Registrierung ist nicht einfach so möglich. Allerdings kann man seine E-Mail-Adresse hinterlassen und bekommt Bescheid, wann man es testen kann.

Mobil läuft es noch etwas hakelig, aber es ist auch noch in einer sehr frühen Phase und das Responsive Design macht die Bedienung zu einer Freude. Ich freue mich auf jeden Fall drauf, wenn ich zur Beta zugelassen werde und werde nach einem kurzen Test nochmal ausführlicher drüber bloggen. Bis dahin könnt ihr euch die Demo ansehen oder euch vormerken lassen.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es abläuft, denn es soll eine Oberfläche sein, die sich über GoogleMail stülpt. Random Fact: Fluent.io wurde von 3 ehemaligen Google-Mitarbeitern entwickelt.

Fluent.io Website Fluent.io Demo

Das war es dann auch schon wieder!
Euer Wishu

Via: t3n

Google Docs Update – Endlich wird Google Docs für Android benutzbar

Dank Google habe ich ja auf meinem Smartphone so ziemlich Alles, was man so bei Google lagern kann. Nahtlos, sofort und hübsch präsentiert. Hm. Naja nicht immer. Die Google Docs App war bisher eher ein unnützes hässliches Entlein. Ist es in einigen Teilen immer noch abartig hässlich, kann man damit nun endlich richtig arbeiten. Das Update hat es in sich und macht die Google Docs App zur vollwertigen Office-App.

Hat Google es noch immer nicht geschafft die App im Market umzubennen, präsentiert sie sich im Drawer und auf dem Homescreen als Google Docs. Wenn man sie startet, hat sich eigentlich nichts getan. Sieht gleich hässlich aus wie immer. Magisch wird es erst, wenn man ein Dokument öffnet. Ab hier sieht man die Veränderungen mehr als drastisch. Auf einmal kann man nicht nur mehr Buchstaben herumschubsen, man kann sie auch formatieren. Weitreichend. Dazu kommt die Möglichkeit am Smartphone oder Tablet mit mehreren Nutzern zusammen zu arbeiten. Oh zoomen kann man jetzt auch. Hier mal das Teaser-Video: Weiterlesen

Der ach so schlechte Android Market

Man hört es immer wieder. Der Android Market bringt kein Geld. Er ist schlecht für Entwickler. Er ist einfach nicht rentabel. Bezahl-Apps werden sowieso nicht gekauft. Der AppStore von Apple ist eh viel besser. Och kommt schon. Glaubt nicht Alles, was ihr lest oder hört, sondern denkt mal etwas mehr nach. Abgesehen von der Tatsache, dass die Zahlen nicht so schlecht sind, wie sie dargestellt werden, hat es durchaus seine Gründe, warum sie nicht so gut sind, wie sie sein könnten. Es gibt viele Aspekte, die man einfach mal beachten sollte.

Anlass zu diesem Beitrag, ist ein Beitrag bei mobiFlip, in dem es um eine Firma gibt, die keine Lust mehr auf Android hat, weil sie nicht erfolgreich sind. Schuld sind natürlich nicht sie selbst, sondern Android, der Market und auch die Android-Nutzer. Ist klar. Das einfachste, was man machen kann, ist natürlich die Schuld bei den Anderen suchen. Kurz zur App, die die besagte Firma angeboten hat. Weiterlesen