Feed Sidebar – Firefox-Feeds leicht verwalten

RSS-Icon

Wer keine externen Programme nutzen will um seine Feeds zu speichern und diese bei Firefox speichert hat ein Chaos, sobald es mehr als 10 sind. Firefox hat keine wirkliche interne Feedverwaltung, was den Vorteil von RSS-Feeds nicht gerade fördert. Doch mit dem Firefox Add-On Feed Sidebar ist das Ganze kein Problem mehr.

Die beste Möglichkeit bei Firefox die Feeds zu lesen ist, diese in einen Order in der Lesezeichensymbolleiste zu packen und dort alle nach einander abzugrasen. Im besten Fall hat diese Seite dann ein Favicon und man weiß, was man bereits gelesen hat. Doch auch bei Websites, welche ein Favicon haben, muss dieses dort nicht immer angezeigt werden – denn immer öfter wird der Feed nicht auf dem eigenen Server gelagert, sondern zu Feedburner verschoben.

Dadurch wird die dürftige Verwaltung der Feeds in Firefox noch wesentlich schwerer, bis man irgendwann den Spaß daran verliert und sich fragt, welche Vorteile RSS überhaupt hat. Um einen Feed zu aktualisieren benötigt man zwei Klicks, was auch nicht immer Spaß macht, wenn man bereits über 10 RSS-Feeds abonniert hat.

Also muss eindeutig eine Alternative her – allerdings ohne Firefox zu verlassen, denn hier will man ja schließlich seine Feeds lesen. Das Add-On, welches mir an dieser Stelle am besten gefallen hat, war die Feed Sidebar. Sie ist schlank, schnell und komfortabel.

Links neben der Adresszeile nistet sich ein kleines RSS-Symbol ein, welches sich automatisch alle RSS-Feeds, welche in Firefox gespeichert sind, einverleibt. Sollten ungelesene Beiträge dabei sein, wird an diesem RSS-Symbol ein kleiner Stern befestigt und eine Meldung – ähnlich wie bei Programmupdates oder AddOn-Updates – mit der Anzahl der neuen Feeds erscheint.

Alles in Allem genau das, was ich gesucht habe. Jetzt braucht es nur noch die Funktion des Aktualisieren aller Feed und es lässt keine Wünsche offen – glücklicherweise hat die Feed Sidebar diese Funktion bereits. In den Add-On-Einstellungen kann man die Zeitintervalle der automatischen Aktualisierung einfach ändern, sodass man zum Beispiel jede Minute die Feeds abgrast – 10 Minuten sollten da aber alle Male reichen.

Nach der Installation des Add-Ons grast die Feed Sidebar erst einmal alle Feeds ab. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird er erstmal eine ganze Menge von dem auflisten, was abonniert und evtl. auch schon gelesen wurde. Doch mit einem Rechtsklick auf die entsprechende Seite – also der Oberpunkt der Feeds – kann man alle Beiträge als gelesen markieren, welche sich in diesem Feed verbergen.

Sehr schön finde ich auch, dass sich der Feed in dem gleichen Tab öffnet, wenn man einfach Doppelt drauf klickt und in einem neuen Tab, wenn man mit dem Mausrad drauf klickt. Das macht die Arbeit erheblich leichter als wenn man Firefox dann mit 40 Tabs offen hat oder nach immer nach dem Lesen den  Tab schließen muss.

Sehr schön ist auch die Funktion, dass man die Beiträge zeitlich filtern kann. Von “Letzte 24 Stunden” über “Letzte Woche” bis hin zu “Letzter Monat” ist alles dabei. Das ist praktisch, wenn man einfach Steinzeitbeiträge nicht mehr angezeigt bekommen will, selbst wenn man sie noch nicht gelesen hat.

Viel mehr gibt es zu diesem Add-On eigentlich auch nicht zu sagen. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, der bisher noch kein geeignetes Programm für seine Feeds hat oder wer einfach seine RSS-Feeds im Browser lesen will, ohne ständig zwischen Programmen hin und her zu wechseln.

Das war es dann auch schon wieder!
Euer Wishu

3 Gedanken zu “Feed Sidebar – Firefox-Feeds leicht verwalten

  1. Als eingefleischter Opera-Nutzer beneide ich die Firefox-User um die große Addon-Community (aus diesem Grund mag ich auch WordPress) mit den ach so tollen Addons. Was ich aber nicht verstehen kann ist, wenn ein Addon so gefeiert wird, deren Funktion schon seit Jahren im von vielen unterbewerteten Opera Standard ist. Fragt sich nur wann Microsoft dieses Feature für sich entdeckt und es als neu erfundenes Rad verkauft.

  2. Es ist schon klar, dass Opera von der Standardausstattung her der beste Browser ist – das bestreite ich auch gar nicht – aber wie du schon sagtest, die AddOns.

    Mein Firefox ist mit 33 AddOns perfekt auf mich zugeschnitten, das könnte ich bei Opera nie erreichen, da die AddOns dort eher Mangelware sind – leider.

    Opera wusste einfach von Anfang an, was ein Hype werden kann, Firefox war da etwas vorsichtiger, doch schlimm ist das auch nicht, denn mit wenigen Klicken kann man eine fehlende Funktion nachrüsten.

    Aber ich benutze sowieso derzeit 3 Browser:

    Firefox – für alles alltägliche

    Opera – für Statistiksachen

    Chrome – für alles, was mit Flash oder aufwändigem JavaScript zu tun hat

    Jeder Browser hat halt seine Stärken.

  3. Pingback: Warum RSS-Feeds nicht in einer Kurzversion ausgeliefert werden sollten | Wishu-Blog

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>