Googles O3D – Flashgames 2.0 oder mehr?

Wie ich gerade auf dem GoogleWatchBlog gelesen habe, hat Google ein Plugin entwickelt, welches 3D im Browser möglich macht. Das Plugin heißt O3D und lässt sich hier herunterladen. Jetzt stellt sich die Frage, on O3D nun einfach nur eine Anwendung ist, welche bei Flashgames Verwendung findet um diese mit besserer Grafik zu bestücken oder ob sich mehr dahinter verbirgt.

Auf den ersten Blick wirkt O3D lediglich als Spielerei, welche für die Flashgame-Entwickler ein gefundenes Fressen ist um inhaltslose Spiele, welche nur auf Grafik aufbauen auch im Browser zu spielen. Dafür wird es wahrscheinlich – wenn es sich überhaupt durchsetzt – auch hauptsächlich verwendet werden.

Besonders dieses Video, wird viele Flashgame-Entwickler dazu antreiben es für weitere Spiele zu verwenden:

Damit ihr die Adresse nicht abtippen müsst, welche man in den Video sieht, hier mal ein Link zu der Beachdemo. Auch wenn ich nicht ganz verstehe, warum es Beachdemo heißt, da ich dort keinen Strand sehe. Doch da es das aufwändigste Beispiel ist, ist es auf jeden Fall einen Blick wert. Aber auch nur, wenn man kein Problem damit hat 18MB laden zu lassen, bei einem von Google gedrosselten Server. Aber das ist es auf jeden Fall wert um sich einen Eindruck von den Möglichkeiten zu verschaffen.

Weitere Beispiele kann man sich durch das Kürzen der Adresse ansehen. Einfach nach dem /samples/ alles löschen und schon kommt man in das Verzeichnis mit den ganzen Beispielen von O3D.

Da das Ganze offensichtlich mit HTML und JavaScript funtioniert, kann ich mir allerdings auch gut vorstellen, dass eine neue Generation von Websites damit entwickelt werden kann. Man kann in Berichten ein 3D-Beispiel einbauen um den ganzen Bericht etwas besser zu illustrieren oder sogar noch weiter gehen und die ganze Website in 3D erstellen.

So wäre es denkbar, dass man zum Beispiel bei einer Restaurant-Website gleich in das Gebäude kommt und sich direkt umsehen kann um sich sofort zu entscheiden, ob man dort essen möchte. Ob das technisch damit machbar ist, weiß ich nicht zu 100%, doch es sieht ganz danach aus. Und wenn dem so sein sollte, dann wird das Internet dadurch ziemlich revolutioniert werden, wie ich denke.

Da bisher nur einer der großen Browser außen vor gelassen wird, steht der Verbreitung von O3D nichts im Wege. Der Internet Explorer, Firefox, Chrome und Safari können mit O3D bereits umgehen, Opera leider noch nicht.

Auf jeden Fall ist O3D sehr beeindruckend und auch ziemlich überraschend. Soweit ich es mitbekommen habe, hatte Google bisher davon noch nichts bekannt gegeben und es einfach im Hintergrund entwickelt. Da Google nicht alleine an O3D arbeiten möchte, kann man sich gut vorstellen, dass dieses Plugin irgendwann sehr groß und gut wird. Das hat es aber auch nötig, denn derzeit wirkt es eher wie eine Beta, wenn man die Steuerung betrachtet.

Das war es dann auch schon wieder!
Euer Wishu

2 Gedanken zu “Googles O3D – Flashgames 2.0 oder mehr?

  1. Du machst ein Plugin runter, was in seiner Alpha- oder bestenfalls Beta-Version nicht auf Windows 2000 läuft? Abgesehen mal davon, dass es heutzutage für Programme keine Pflicht ist auf Steinzeitsoftware zu laufen, warte einfach die Zeit ab.

    Du hast natürlich auch noch die Möglichkeit auf Linux oder Mac zu wechseln, da läuft das Plugin auch.

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