Seit meinem Beitrag vom 19.07 zum Thema, welche Programme ich benutze, werde ich des öfteren gefragt, was so toll an Notepad2 ist. Da ich das Ganze nicht immer wiederholen möchte – besonders wenn man merkt, dass es die Person eigentlich gar nicht wirklich interessiert – habe ich mir gedacht, dass ich meinen Blog mal mit einigen Beiträgen dazu quäle. Ich werde daraus mal eine Serie machen, welche eine unbekannte Anzahl an Teilen haben wird. Auf jeden Fall würde es zu viel werden, das alles in einen Beitrag zu schreiben. Auch würde es sehr zeitaufwändig sein.
An sich ist Notepad2 von Florian Balmer gar nicht so atemberaubend. Er ist einfach nur ein Editor. Er hat Syntaxhighlighting, wie jeder HTML-Editor. Kann mit Endungen wie .html .htm .php .css und .js umgehen und ist schlank. Außerdem hat er eine automatische Einrückung. Sprich: Man drückt ENTER und der Cursor springt wieder in die Spalte in der man war und nicht wieder zum Zeilenanfang. Doch das sind halt nur die Funktionen, welche eigentlich jeder HTML-Editor mitbringt – oder es zumindest sollte.
Beim Syntaxhighlighting fängt es allerdings schon an, etwas besonderes zu werden. Notepad2 unterstützt 20 Sprachen, den normalen Texteditor-Modus und diverse andere Endungen, wie .ini oder .conf. Von (X)HTML, CSS und PHP über C++, Java und Visual Basic bis hin zu Pascal, Perl und Python ist nahezu für jeden etwas dabei. Die Sprachen haben alle samt ein angenehmes Syntaxhighlighting, welches sich sichtbar von den anderen Sprachen unterscheidet. So kommt man nicht durcheinander und die Augen werden geschont. Im Gegensatz zu anderen Editoren, welche teilweise ein sehr kräftiges rot benutzen.
Sehr schön ist auch, dass man mehrere Sprachen in einer Datei vereinen kann. Wie es bei den aktuellen Versionen von DreamWeaver ist kann ich nicht sagen, doch in den früheren Versionen, konnte DreamWeaver HTML und PHP nicht zusammen darstellen. Bzw. eine der beiden Sprachen wurde einfach schwarz dargestellt.
Bei Notepad2 kann man in einer .php Datei sowohl (X)HTML als auch PHP und JavaScript gleichzeitig verwenden. Alles wird in den gewohnten Farben gehighlighted. Was noch fehlt, wäre CSS, doch da man dies so oder so auslagern sollte, ist dies nicht unbedingt ein Manko.
Das Syntaxhighlighting hat mich damals überzeugt, mich für diesen Editor zu entscheiden. Funktionen, welche später dazu kamen oder welche ich später entdeckt habe, haben mich überzeugt, diesen Editor auch weiterhin zu behalten und zu empfehlen.
Das war es dann auch mit dem ersten Teil der Serie Notepad2.
Euer Wishu




Wirklich nice das Programm. Ich habe ja jetzt auch angefangen Homepages zu erstellen und ich finde das Programm wirklich scharf.
Besonders weil es keine Installation benötigt.
Jonny
Also PSPad gefällt mir besser. Hübscheres Highlighting und mehr praktische Funktionen. http://www.pspad.de
@Jonny schön zu hören, dass nun noch jemand in den Kreis der Webmaster eingehen möchte.
@rami Es ist letztendlich immer Geschmackssache. Ich habe PSPad mittlerweile ausprobiert und die einzige Funktion die ich davon in Notepad2 vermisse ist die Möglichkeit, in mehreren Dateien gleichzeitig das gleiche zu ändern.
Ich bin aber zuversichtlich, dass das auch irgendwann kommen wird.
Vielleicht kannst du ja mal einen Beitrag dazu verfassen ^^
Gruß
Wishu
Ich bin auch ein PSPad-Fan. Schön und übersichtlich. Allerdings soll auch Notepad + gut sein…
Von Notepad + halte ich persönlich nicht allzu viel. Ich habe damals sehr viele Editoren ausprobiert und leider nie einen guten gefunden. Bis ich Notepad 2 entdeckt habe. PSPad gab es da glaube ich noch nicht, sonst hätte ich diesen wohl auch genommen.
Überzeugen lassen werde ich mich aber sicherlich nicht, gerade wo ich eine Serie starte xD
Auf der Suche nach einem gescheiten Editor für Linux bin ich auf Geany gestoßen. Wie die Win-Version ist, weiß ich nicht, aber unter Ubuntu ist das DIE freie IDE in meinen Augen.
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